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Artikel in der YachtRevue 03/2016

Viele Monate sind seit dem letzten Beitrag vergangen….

Na wenigstens sind wir nicht alleine. Bislang muss ich sehen, dass beinahe alle Rueckkehrer augenblicklich aufhoeren zu schreiben, sobald sie Land unter den Fuessen haben. Ich denke dafuer gibt es einige Gruende. Bei mir sind es hauptsaechlich die folgenden: Es ist einfach was voellig anderes, wenn man ueber Segelabenteuer und traumhafte Suedsee-Idylle berichten kann. Das stressige Leben in der Stadt scheint fuer Berichterstattung kaum geeignet zu sein. Des weiteren bleibt einfach keine Zeit dafuer uebrig. Wir hatten immer schon ein sehr erfuelltes Leben und seit unserer Rueckkehr hat sich das nicht geaendert. Taeglich eine Stunde zu investieren, um Freunde und ‘followers’ auf dem aktuellen Stand zu halten scheint einfach nicht lohnenswert. Und zuletzt: Die Rueckkehr ins ‘normale’ Leben war fuer mich – vor allem in psychologischer Sicht keine einfache. Das Letzte Jahr war oft sehr deprimierend und in dieser Situation etwas zu schreiben schien mir keine gute Idee. Aber 2016 scheint es gut mit uns zu meinen und meine Gedanken lichten sich. Mal sehen, was wird…

Ein bisschen Winter in Berlin - und unser neues Land-Segelschiff ;-)Unsere neue, alte Heimat - BerlinDie Kinder kommen aus Argentinien zurueckArtikel in der YachtRevue 03/2016

Zum Glueck gibt’s noch immer Segelmagazine und der oesterreichischen YachtRevue ist es zu verdanken, dass ich nun doch mal wieder mal was von mir gebe. Gefragt wurde nach ein paar Gedanken zu unserer Rueckkehr und so ist ein kleiner Artikel entstanden, der sich in der aktuellen Ausgabe 03/2016 befindet.

Ich werde mal fragen, ob ich spaeter auch den kompletten Artikel hier verlinken kann. Da aber das Magazin am Montag erst in den Handel geht, waere das zu diesem Zeitpunkt eindeutig unfair…

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Berlin – Flensburg – Brisbane

Vor einer Woche noch haben wir uns in der Flensburger Foerde zusammen mit Freunden den Ar… abgefroren und ein paar Tage spaeter befinde ich mich zurueck in den Tropen. Mannomann. Was fuer ein Trip ! Was fuer ein chaotisches Leben, was fuer ein Abenteuer…

Frueh morgens geht's von Berlin losUnd einen Tag spaeter - frueh morgens - geht's mit der Marlin weiter...Eis am DinghyBereit zum Anlegen

Aber zuerst mal zurueck zum Anfang: Vor einer Woche hat’s nun endlich geklappt, das sich zwei Seglerfamilien, die sich schon seit laengerer Zeit via Email, Skype oder FB begegnen nun endlich auch mal im Meatspace treffen. Die Rede ist von der Crew der SY Ironlady bzw. SY Marlin. Noch bevor wir unsere Reise begannen, habe ich schon mit Begeisterung deren Blog verfolgt und es war das erstes Buch der beiden ‘Meer als ein Traum‘, das uns den Anstoss zu unserer eigenen Reise gab. So trafen wir uns am letzten Wochenende in Flensburg, um uns kennenzulernen und gemeinsam mit der SY Marlin einen kleinen Ausflug zu machen. Die Reise war anstrengend, hat sich aber voll und ganz gelohnt. Wie erwartet haben die Kinder sofort zueinander gefunden und schon nach kurzer Zeit wurde dreisprachig gequasselt, gespielt, mit dem Hund ueber die Ochseninsel gerannt, Schafstall ausgemistet oder Chaos auf dem Schiff produziert. Die Grossen genossen es, endlich mal wieder den (kalten) Wind im Gesicht zu spueren und etwas Seemansgarn loszuwerden. Leider viel zu kurz. Aber sollte hoffentlich nicht die letzte Begegnung sein.

Die wunderschoene Marlin gedockt an der OchseninselGrosse Tafel, im Salion der Marlinund am Abend wieder zurueck nach FlensburgSchoene Stadt. Haetten wir evtl. auch gewaehlt, waeren wir mit dem Schiff zurueck gekommen...

Kaum zurueck, geht’s drei Tage spaeter schon wieder auf Reise. Ziel: Brisbane, Australien. Unsere Yacht steht ja nun bereits seit einigen Monaten im Hafen aber mit dem Verkauf bzw. mit dem von uns beauftragten Broker hat das leider nicht so geklappt. So habe ich mich letzten Endes durchgerungen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Nun gilt es, die Suvarov aufzupolieren und in saemtlichen Bootsboersen Australiens zu annoncieren und hoffentlich in den zwei Wochen die ich habe, einen neuen Besitzer zu finden.

Morgens in Tegel bei RegenUnd Mittags in Abu DabiMit etwas kleinen AugenUm Mitternacht dann in Brisbane

Nach 1.5 Tagen Flug empfaengt mich Brisbane um Mitternacht mit tropisch-feuchter, warmer Luft und ich springe in ein Taxi nach Redcliffe, wo sich unsere Marina befindet. Zum Glueck klappt alles wie geplant, ich finde die Magnetkarte und den Bootsschluessel und komme an Bord, ohne ueber Zaeune klettern oder schwimmen zu muessen. Heh. Am Schiff erst mal keine Uebrraschung (sehr gut !!): alles am gewohnten Platz, kein schlechter Geruch, keine kleinen Tiere. Ohne rumzufummeln finde ich im Dunkeln sofort die richtigen Lichtschalter, der Geruch erinnert mich an vergangene Abenteuer und Orte. Das Rauschen des Windgenerators an ruhige Stunden am Ankerplatz, irgendwo in der einsamen Suedsee. Die Gefuehle stuerzen nur so ueber mich herein. Trotz der anstrengenden Reise ist an Schlaf nicht zu denken. Ich suche in den Schapps und finde einen alten Flachmann mit Whiskey, setze mich an meinen Lieblingsort am Bug und erblicke das Sternzeichen Skorpion…

am Strand in RedcliffeUnd zusammen mit unserem alten Zuhause, der Suvarov.

Irgendwann fallen mir dann doch die Augen zu, ich schlafe ein und habe verrueckte Traeume. Mittags reisst mich ein tropisch-intensiver Regenschauer aus dem Bett und laesst mich durch’s Schiff schiessen laesst, um alle Luken und Fenster zu schliessen. Nun bei Tageslicht betrachtet, finde ich ein paar kleine Roststellen an Deck und einen geplatzten Fender. Ansonsten kann ich keine Defekte oder Maengel feststellen. Nach einer kleinen Einkaufstour, um mal Fruehstueck und ein paar Basics zu besorgen, mache ich den Motor an, welcher auch augenblicklich startet – als waere es Gestern gewesen, dass wir in Redcliffe einliefen. Kurzum: Ich bin begeistert, wie die Suvarov das halbe Jahr ohne uns ueberstanden hat und hoffe, das sieht auch der zukuenftige Besitzer so. Morgen hab ich hoffentlich den Jetlag halbwegs ueberwunden und dann geht’s an die Arbeit.

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Das Leben kehrt zurueck

Ein halbes Jahr ist vergangen ohne einem einzigen Eintrag auf unserer Website. So war das nicht geplant. Nein im Gegenteil – gerade die Rueckkehr wollte ich genauso dokumentieren wie auch unsere Reise. Oft habe ich mich gefragt, warum die Blogs anderer Segler so ploetzlich enden, wenn Sie an Land zurueckkehren ? Die Antwort ist einfach: Das Leben an Land laesst einem kaum Zeit fuer solcherart ‘Freizeitvergnuegen’ und es passiert zu viel, das Leben ist zu hektisch und letzten Endes auch oft zu deprimierend, als dass man all dies oeffentlich dokumentieren moechte.

Fruehlingserwachen unter den HainbuchenDer erste bunte Farbklecks im winterlichen Grau

Die Frage, die wir in den vergangenen Monaten am haeufigsten hoerten ist: ‘Und, habt ihr euch schon wieder eingelebt ?’ Diese Frage wird glaube ich gestellt, ohne viel darueber nachzudenken, was nun als Antwort kommen koennte. Genauso wie auf die Frage ‘Wie geht’s ?’ erwartet man ohne grosse Umschweife ein ‘Ja, gut.’ und moechte nicht mit einem Vortrag ueber die Vor- und Nachteile von Lebensweisen und was einem eigentlich im Leben wichtig ist beantwortet bekommen. So koennte ich nun schreiben: ‘Ja, wir haben uns eingelebt.’ Nun seid ihr alle schlauer, was ?

Oder soll ich lieber doch ein wenig in die Tiefe gehen und mal erzaehlen, was in den letzten Monaten so los war ? Ja ? Gut.

Also das Ankommen nach drei Jahren Leben auf dem Schiff war schoen. Die alten Freunde in die Arme zu nehmen, die vertraute Umgebung, Familie, die Freunde der Kinder. All dies wunderbare Sachen. Doch haben wir von segelnden Freunden schon vorher erfahren, dass der eigentliche Aufprall erst nach Wochen kommt und der ist hart. Genauso war es auch bei uns.

Am meisten vermisse ich aber die tiefen, langen Gespraeche mit unseren segelnden Freunden. Hier an Land haben die meisten Menschen keine Zeit oder haben einfach Angst, mal ein wenig tiefer einzudringen. So bleiben Konversationen meist recht nah an der Oberflaeche, was mich langweilt und frustriert. Vor allem aber die Tatsache, dass man sich damit wohl frueher oder spaeter abfindet und diese Situation wieder als ‘normal’ akzeptiert. Das tut weh.

Die Kinder waren schnell in der neuen Schule integriert, Viola hatte keinerlei Probleme in der ersten Klasse und findet sich mit ihren Leistungen in den oberen 10%, was uns keineswegs ueberraschte. Bruno hingegen hatte es schon etwas schwerer, in der dritten Stufe aufgenommen zu werden und vor allem beim Lesen und Schreiben war er doch deutlich langsamer als der Durchschnitt. Auch das ueberraschte uns nicht, hatten wir doch Bordschule immer auf Spanisch und Deutsch gemacht, nun aber war der Unterricht ploetzlich auf Englisch. Aber nach ein paar Monaten hatte auch er sich zurechtgefunden, befindet sich nun im unteren Mittelfeld und seine Lehrer sind sich sicher, dass er bis zum Jahresende im oberhalb des Durchschnittes zu finden sein wird. Hier muessen wir uns also keine Sorgen machen (auch wenn uns die Schulsituation vor unserer Rueckkehr sicher die meisten Gedanken machte). Die Kinder haben viele Freunde, schlafen regelmaessig auswaerts und laden andere Kinder zu uns ein. Kurzum alles gut.

IMGP3295Und die erste Biene macht sich ans Werk

Wie geht’s also den Grossen ? Nun, wir haben ein wenig mehr zu kaempfen. Da ist zu allererst natuerlich das Organisatorische (Wohnung, Versicherung, Schule, Steuer, Beruf) – doch das war relativ schnell gelost. Schwieriger war fuer mich die Tatsache, dass sich gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch waehrend unserer Abwesenheit nichts gebessert hatte. Im Gegenteil denke ich, dass Europa mit seiner furchtbaren, aber selbst gewaehlten Abhaengigkeit von den USA immer tiefer in die Rezession schlittern wird. Und unsere ‘Helfer’ von IWF, EZB und der Europaeischen Kommission machen alles, um die Situation eskalieren zu lassen, die Reichen reicher zu machen und den Grossteil der Bevoelkerungen der betroffenen Staaten (Spanien, Portugal, Griechenland) in die Armut zu treiben. Die Veroeffentlichungen zu den NSA Skandalen sind kein Thema, der ‘Untersuchungsausschuss’ wurde nach der ersten, versuchten Anhoerung aufgelassen, Business muss weitergehen. Business ist wichtig. Vollgas Richtung Abrgund ! Auch wenn’s auf Kosten der Bevoelkerung geht. Ich finde diese Entwicklungen brisant um es gelinde auszudruecken und es bedrueckt mich sehr, wenn ich in die Zukunft schaue. Hier kommt aber auch einer der wichtigsten Aspekte unserer Reise ins Spiel: Selbst wenn ich mir noch so finstere Zukunftszenarien ausdenke, ich habe immer noch die Gewissheit, das ein anderes Leben moeglich ist. Und dass WIR dieses andere Leben auch fuehren koennen – schliesslich haben wir das ja auch mehrere Jahre so gemacht. Aber es gibt kleine Keime der Hoffnung. Sie heissen Podemos oder Tsipras und zeigen, dass man die Hoffnung auf eine bessere Zukunft noch nicht begraben sollte.

Jetzt bin ich voellig ins Politische abgeschweift. Aber gut, das ist nun mal ein wichtiges Thema das uns alle und unsere Zukunft bestimmt. Was machen wir also nun so ? Gui arbeitet weiter fleissig an ihrem Modelabel Coquito und war nach Weihnachten ein Monat in Argentinien um ihre neue Kollektion zu entwerfen. Nebenbei arbeitet sie drei bis vier Tage die Woche in einem kleinen franzoesischen Lokal. Ich habe nach unserer Rueckkehr bei meiner alten Firma einen Job angeboten bekommen. Wieder am Schreibtisch, statt mit dem Schraubenschluessel im Motorraum ist nicht unbedingt besser, aber bringt mehr Geld. Und dieser Job sichert uns das Ueberleben. Dennoch moechte ich lieber wieder etwas eigenes machen und so bin ich zur Zeit mit einer Kollegin dabei, eine neue Firma zu gruenden. Eine genauere Vorstellung wird es sicher demnaechst hier geben, aber ein wenig kann ich ja schon berichten. Wir helfen kleinen Unternehmen, Energie zu sparen und werden spaeter mit einem kleinen Produkt wohl auch in den Endkundenmarkt einsteigen. Das macht richtig Spass, beinhaltet Elektronik, Elektrik, verschiedene Arten der Programmierung und natuerlich auch Kundenkontakte vor Ort. Eine tolle Sache. Und das beste daran ist, dass wir mit unserer Arbeit helfen Energie zu sparen und so unsere Lebensweise zumindest ein kleines Stueckchen verbessern.

Gleichzeitig bedeutet das natuerlich auch, dass wir beide meist sechs Tage die Woche arbeiten, waehrend unsere Kinder ihre Zeit in einer Ganztagsschule verbringen. Wir sehen uns nur kurz am Abend, waehrend alle meist totmuede sind. Die Wochenenden arbeiten wir abwechselnd, so dass kaum Zeit bleibt mal irgendwelche Aktivitaeten als Familie zu unternehmen. Es war uns klar, dass die Rueckkehr in die ‘Zivilisation’ nicht einfach sein wuerde, doch so hart hatten wir es uns auch nicht vorgestellt. Dennoch, der Fruehling ist im Anmarsch und langsam aber sicher fuegt sich eines zum anderen und wir blicken wieder optimistischer in die Zukunft.

Viele Freunde fragen auch immer wieder, ob ich nicht ein Buch ueber unsere Reise schreiben moechte ? Ja. Das will ich. Nur habe ich dafuer bislang einfach wirklich keine Zeit gefunden und mit zwei Jobs und all den Alltagsproblemen auch nicht den Kopf, mich wirklich reinzudenken. Aber ich bin mir sicher, sobald sich die Situation weiter beruhigt, setze ich mich auch zuhause wieder oefter vor den Rechner und dann wird das vermutlich recht schnell passieren. Die Ideen sind schon alle im Kopf und das schon seit laengerer Zeit. Gebt also die Hoffnung an dieser Stelle nicht auf.

Der beste Teil ist, dass wir in zwei Wochen mal wieder segeln gehen werden ! Zwar nicht in den Tropen, aber eine kleine Runde mit Freunden in Flensburg wird uns sicher auch sehr gut tun. Tja und die Tropen ruecken auch irgendwie naeher, denn ich werde Ende Maerz nach Australien fliegen muessen, um mich mal um die Suvarov zu kuemmern. Es gibt zwei Kaufinteressenten und das Schiff muss mal wieder ein wenig gepflegt und bewegt werden. Drueckt uns die Daumen, dass sich vielleicht auch ein Kaeufer entscheidet. Das wuerde uns den Fruehlingsanfang wirklich versuessen !

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Letzter Landfall

Tut mir echt leid, dass wir so lange nichts von uns hoeren haben lassen. Aber es war einfach zu hektisch, diese letzten Wochen und da blieb keine Zeit fuer Blogposts – saemtliche Kommunikation war auf das Wichtigste beschraenkt…

Aber hier sind wir wieder. Zurueck in Berlin, die Stadt die wir mit der Rancho Relaxo of the Seas vor gut drei Jahren verlassen haben.
Waehrend der letzten Wochen sind wir insgesamt sechs mal (!!) mit Sack und Pack uebersiedelt, von Wohnung zu Wohnung und mehrmals zwischen Oesterreich und Deutschland hin- und hergependelt. Um diesen Wahnsinn noch ein wenig zu intensivieren flog Gui mal kurz nach Kolumbien, wo sie ihre erste Modeschau mit ihrem Kindermodelabel ‘Coquito‘ hatte. Davor war sie auch noch kurz in Paris, um sich auf der ‘Playtime‘ umzusehen – eine der wichtigsten Messen fuer Kinderklamotten, auf der im naechsten Jahr dann eben auch ihre Schoepfungen zu bewundern sein werden.

The models getting prepared.Little beauties in gorgeous dresses...Fashion show in tropical climate. Nice.Gui and her models.

In der Zwischenzeit hab ich hart daran gearbeitet. wieder zurueck zwischen die Zahnraeder der ‘Maschine’ zu kommen. Uns also beim Meldeamt zu melden, Versicherung organisieren, die Schule besuchen und alles finalisieren, Freunde treffen, einen Job finden, die wichtigsten Moebel besorgen, rausfinden, warum unsere Sachen aus Brisbane noch immer nicht angekommen sind, und und und…..  Glaubt mir: das Leben in der Suedsee war deutlich entspannter !

In beautiful AustriaAnd back in BerlinStreet artFirst day of school !

Andererseits ist die Rueckkehr nach Berlin sehr viel schmerzfreier, als ich mir nach meinem Kurzbesuch im vorigen Jahr vorgestellt hatte. Damals war ich doch ziemlich krass geschockt von der sogenannten ‘westlichen Zivilisation’. Diesmal, mit einigem Vorlauf und entsprechener Vorfreude ausgestattet geniessen wir es geradezu. Alles ist so einfach. Und so schnell. Internet, Smartphone, fliessendes Wasser, riesen Kuehlschrank, Laeden, die um die Tuer sind – anstatt eine Stunde Dinghyfahrt entfernt. Wir sind trotz der Aufregung eigentlich alle recht entspannt und geniessen die Tage in unserer alten Wahlheimat.

Leaving the house early in the morning, excited and happyMy beautiful girls on the way to schoolThe welcoming of the first graders takes place in the historic cinema 'Babylon'.Every single new scholar is greeted by his teacher

Dennoch gucke ich jedesmal zum Himmel hoch, wenn ich die Blaetter im Wind rascheln hoere und suche nach Anzeichen von schlechtem Wetter. Wir wissen nicht so recht, was wir mit all dem Platz in unserer Wohnung anfangen sollen und meine gesamten Klamotten passen noch immer in einen ‘Schrank’ der wohl nichtmal als Nachtkaestchen qualifizieren wuerde. Wir geniessen es, endlich viel Zeit mit unseren Freunden zu verbringen und interessante Menschen kennenzulernen. Bruno hat letzte Woche die Schule gestartet und obwohl es ziemlich hart ist, in der dritten Klasse anzufangen und das auch noch auf Englisch, kommt er sehr gut damit zurecht. Viola hatte am Samstag Einschulung und kann es kaum erwarten, dass es nun am Montag endlich los geht.

The class 1cIn school...Playtime !Brain jogging

Also werden wir am Montag zu dritt frueh morgens auf die Strasse stolpern und nachdem ich die Kinder in ihrer Schule abgeliefert habe, laufe ich den alten, bekannten Weg zu meiner ‘Fabrik’ wo ich die naechsten Monate meine Arbeitszeit wieder am Schreibtisch verbringen werde. Lustigerseise hatte ich ganz kurzfristig ein echt verlockendes Arbeitsangebot erhalten: eine Yacht von der Tuerkei nach Frankreich zu ueberstellen. Und ich haette es echt so gerne gemacht, aber mit all dem Troubel um uns rum fuehlte es sich einfach falsch an, meine Familie hier fuer mehrere Wochen im Chaos zu lassen. Aber vielleicht wird’s ja im Fruehling was, wer weiss ? Angebote sind auf jeden Fall immer willkommen !

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Datensicherung in die falsche Richtung

Die LosLocos sind nun nach Wochen des Herumirrens endlich wieder in ihrer Wahlheimat Berlin angekommen und der Skipper, mangels Schiffsreparaturen kuemmert sich endlich mal wieder um den loslocos Server. Doch was passiert ? Warum laeuft denn die Sicherung unserer geliebten Daten so derart schnell ?  Wie – “geloescht” ? Ich wollte doch… Eigentlich sollte ich … aeh. Tja.

Alles weg !! Drei Jahre Fotos und Videos innerhalb weniger Sekunden ratzfatz vom Server geblasen. Das schafft auch nicht jeder. Da braucht man schon eine schnelle Internet-Leitung und die richtigen Programme. Heh.

Flaggenparade im GartenBauzaun Discount !! Jetzt !!!

Da ich ja nicht so gaaanz ein EDV-Neuling bin, stocher’ ich erst mal in unseren Sicherungskopien rum, um dort nach dem Geloeschten zu suchen. Doch Fehlanzeige ! Gerade eben dieser EINE Ordner, der nun so wichtig waere ist – warum auch immer – nicht in der Sicherung enthalten.Es bleibt also nur die Option, alles muehevoll zu restaurieren. Bis Mitte 2012 ist dies schnell geschehen, denn damals in Moorea hab ich mir dank J.C.’s exzellenter Internet-Verbindung mal eine lokale Sicherung gezogen. Der Rest muss aus einem PDF-Export, der in Brisbane gemacht wurde, wieder extrahiert werden. Und die allerletzten Postings, na die kann ich ja manuell wiederherstellen.

Zwei Tage spaeter ist unsere Website wieder mit allen Bildern online. Und nun wird’s auch endlich Zeit, ein dringend benoetigtes update zu schreiben. Denn in den letzten paar Wochen hat sich doch einiges zugetragen.

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Yanuca Island und ein schwerer Abschied

Vor einigen Tagen hatte ich ja eine grosse Entscheidung angekuendigt und nun muss es wohl raus: Wir befinden uns in den letzten Wochen unserer Reise und werden vermutlich im Juli nach Berlin zurueckkehren. Zurueck zum Beton ! Jawohl. So, nun isses raus.

Natuerlich werden nun einige versuchen uns umzustimmen und wir schaetzen das – wir wuerden ja auch irgendwie gerne weitersegeln. Aber der Zeitpunkt ist der falsche. Wir waren nun drei Jahre unterwegs, haben zwei Ozeane ueberquert, ein Schiff verloren, viele Abenteuer erlebt, viele wunderbare Menschen kennengelernt und die unendliche Schoenheit der Suedsee genossen.

Motorenderweise verlassen wir gemeinsam mit der SY Time Lord die Bucht vor LamiFlautensegeln Richtung MbenggaViola sorgt fuer gute AussichtenGui im Ausguck, um nicht versehentlich Korallenkoepfe zu beschaedigen

Wir haben verschiedene Plaene abgewaegt und Optionen gesucht, wie wir weitersegeln koennten, doch niemand an Bord hat so richtig Lust, den Indik und danach den Atlantik von Sued nach Nord zu durchqueren, dabei sind die Landbesuche nur kurz und spaerlich, die Segelstrecken dafuer umso laenger und auch nicht immer einfach. Die Kinder (und wir alle) vermissen unsere Famile und Freunde, wir alle sehnen uns mal wieder nach Freundschaften, die laenger halten als nur ein paar Wochen. Und – erwaehnen will ich es: seit unserer Strandung waren wir sehr knapp mit dem Geld und das macht die Sache auch nicht gerade einfach.

Bruno badet Viola, waehrend wir unterwegs sindVor AnkerStrandspassSuedsee vom Feinsten

So kehren wir also zurueck in die Welt des Beton und versuchen, dort wieder Fuss zu fassen. Doch noch ist es nicht so weit. Wir wollen noch Tikopia (in den Salomonen) sowie die Vulkane Vanuatu’s besuchen, bevor es fuer den Schiff-Verkauf vermutlich nach Australien geht. Wir haben also hoffentlich noch ein paar schoene Wochen Suedsee vor uns. Und gerade so, als ob der Pazifik uns nochmal die Werbebroschuere vor die Nase halten moechte, haben wir uns Gestern vor der kleinen Insel Yanuca im Sueden Viti Levu’s eingefunden. Zusammen mit der SY Time Lord geniessen wir das kristallklare Wasser, den menschenlosen, weissen Strand, die Kinder ziehen zu viert auf Entdeckungstour um die Insel, Abends entfachen wir ein Lagerfeuer am Strand und um das ganze noch zu toppen werden wir von einem ‘Blood-moon’ ueberrascht, eine seltene Art der totalen Mondfinsternis, welche den Erdtrabanten eine Stunde lang blutrot ueber der kleinen Insel schweben liess.

Dennoch ziehen wir heute am Nachmittag den Anker aus dem Korallensand und segeln durch die Nacht weiter nach Westen zur Insel mit dem klangvollen Namen ‘Malolo Leilei’ wo wir Ostern und Viola’s 6. Geburtstag feiern moechten.

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Lebenszeichen

Es gibt da noch immer ein wenig Verwirrung bezueglich unserer Situation. Um das mal aus dem Raum zu schaffen und auch um zu zeigen, dass hier ueberhaupt noch was passiert, mal ein kleines Lebenszeichen aus Europa. Zehn Tage bin ich noch hier, dann geht’s wieder zurueck nach ‘hause’ auf die Suvarov und in die Suedsee, wo wir dann hoffentlich bald wieder weitersegeln.

Ueber Europa selbst kann ich jetzt noch nicht schreiben. Die Eindrueck sind ziemlich intensiv und verrueckt. Aber keine Angst, ich hab schon einiges auf Papier gebracht, das muss nur geordnet werden und kommt dann ein wenig spaeter. So. Muss weg, es wartet ein Freund, den ich schon Jahre nicht mehr gesehen habe auf mich…

 

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Angekommen und ausgefallen

Um 20:55h lokaler Zeit bin ich in Berlin angekommen und wurde von Stephi, Gibor und Wolfgang am Flughafen abgeholt. Das, was von mir uebrig war wurde in die naechste Bar geschleppt, wo man versuchte, mich mit isotonischen Getraenken wach zu halten. Um 01:30h landete ich in einem weichen, sich nicht bewegenden Bett und es wurde dunkel um mich herum.

Zwoelf Stunden spaeter wurde ich vom Klingeln eines Handys geweckt. Ich glaube, ich bin jetzt wach. Und ich muss mal raus, in die kalte Stadt, versuchen mich zu organisieren und die Orientierung zurueckgewinnen. Wo ist hier das Meer ?

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Geschafft. Und auf nach Berlin !

In drei Tagen werde ich wieder dort sein, wo die Reise begonnen hat. In Berlin.

Schon verrueckt. Zwei Jahre haben wir uns den Ar… wund gesegelt um hier am Ende der Welt anzukommen, aber die Rueckreise dauert nur 46 Stunden. Montag werde ich also hier aufbrechen und am 1. Mai in Baahliiin aufschlagen. Juhuuuu !! Ein paar Tage spaeter geht’s dann nach Oesterreich zu meiner Familie und in der dritten Maiwoche bin ich wieder in Berlin, um von dort am 21. May wieder nach hause in die Suedsee zu fliegen. Gui und die Kinder bleiben inzwischen hier in der gut geschuetzten Opunohu Bay.

Diese aeusserst kurzfristige Heimreise hat hier natuerlich zu ein paar Planaenderungen gefuehrt und so haben wir die Renovierung der Heckkoje mal verschoben und die Woche in Tahiti verbracht. Den ganzen Rest an Zeugs von der Rancho runterpacken und das Schiff aufraeumen und ‘verkaufsfertig’ machen. Die alte Rettungsinsel ist auf dem Weg nach Raiatea, unser Windgenerator wird bald nach Neu Kaledonien reisen und der Mast und die Reste vom Rigg sind an Land. Das Schiff ist also innen und aussen leergeraeumt.

Weil wir so lustig sind, haben wir dann noch Anker und Kette der Schiffe getauscht. Der ‘Brake’ Anker ist uns in den letzten Monaten schon mehrmals ausgebrochen und mit dem Buegelanker der Rancho ist uns das bisher nie passiert. Also 180kg Kette und 25kg Anker ins Dinghy packen und zum anderen Schiff bringen. Oops. Dabei haben wir mal schnell die Nutzlast vom kleinen Pinguin ueberschritten und waeren fast damit untergegangen. Also ins Grosse Dinghy und dann erst mal auf der Badeplattform zwischenlagern. Diese ist nun getestet fuer mindestens 300kg (ein dreissig Kilo Anker und ich standen auch noch darauf). Beim ersten Testlauf haben wir auch einen kleinen Fehler gefunden: das Ende der Ankerkette war schoen wie’s gehoert mit einer nicht zu dicken Schnur mit dem Schiff verbunden (damit man die Kette im Bedarfsfall schnell losschneiden kann). Davor, am Ende der Kette war aber ein voellig verrosteter Schaekel, der niemals durch die Oeffnung im Schiffsdeck gepasst haette. Der wurde also runtergeflext. Dann gingen kurz vor Sonnenuntergang durch ein Missgeschick meinerseits noch ca. 50m Kette auf Grund, die wir dann mittels Flaschenzug am Geraetetraeger wieder hochgezogen haben. Die Davits sind nun also auch getestet fuer ca. 80kg. ;-) Ach ja. Und unsere ‘Garage’ am Heck – die grosse Backskiste haben wir mal wieder neu organisiert. Das fanden die Kinder am lustigsten, denn die fantasieren, sich da hinten ein kleines Haus einzubauen. (Oder koennten wir da evtl. Tiere drin halten ??)

Die Abende hab ich dann vor’m Rechner mit Bestellungen via Internet und der Organisation der Reise verbracht. War also eine flotte Woche. Jetzt freu’ ich mich auf die Reise nach Europa . Morgen wir der Rucksack gepackt.

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Viola’s Geburtstag – mehr Fotos

Am Sonntag haben wir Violas Geburtstag gefeiert. Alle Freunde aus der anchorage waren da, Jean Claude mit seinen Toechtern und Freunde aus der Schule. Eine lustige, bunte Bande !

Los ging’s frueh am Morgen mit den Vorbereitungen. Die Slack Line wurde zwischen die Palmen gespannt und Spiele vorbereitet, Ballons in die Baeume gehaengt und waehrend die Kinder so beschaeftigt waren, hat sich der Skipper davongestohlen, um einen Schatz unter einer Palme zu vergraben.

Die Geburtstagsbande hatte jede Menge Spass und tobte duch den Park um die einzelnen Hinweise zusammenzusuchen. Die Grossen versuchten sich im Balancieren auf der Slackline oder standen um den Grill. Doch die Aufmerksamkeit wurde von sieben putzigen Hundebabies gestohlen.

Jemand lies die armen kleinen im Park zurueck. Die Kinder waren ausser sich. Koennen wir den mitnehman auf’s Schiff ? Nein, lieber zwei ! Schon schwierig, hier mit kalten Argumenten gegenzuhalten. Aber die Kinder sahen ein, dass Hunde einen Garten lieber haben, als ein Stahldeck und letzten Endes hatten bis am naechsten Tag schon fuenf der kleinen Kuschelbabies ein neues Zuhause gefunden.

Am neachsten Tag ging’s mal wieder nach Tahiti. Leider mal wieder ohne Wind und mit Motor. Aber vermutlich auch so ziemlich das letzte mal. Windgenerator der Rancho abbauen und verkaufen. VHF und Kuehlschrank sind auch weg. Langsam kommen die Segler der neuen Saison an und wir werden endlich ein paar unserer Sachen los.

Oh ! Und eine ganz wichtige Sache haette ich beinahe vergessen: Ich werde nach Europa fliegen !!!

Ja, die ersten drei Wochen im Mai bin ich in Berlin und Oesterreich und werde dort die Firma fuer Coquito gruenden und Ersatzteile fuer die Suvarov einkaufen. Also ein business trip. Aber natuerlich werde ich auch tausend Freunde und meine Familie endlich mal wieder sehen. Uff. Nach zwei Jahren. Ach, wie ich mich freue !!!

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Garry

In den letzten Tagen drehen sich die Gespraeche zwischen den Yachties hauptsaechlich um ein Thema: Garry. So nennt sich der Zyklon, der in den letzten Tagen etwas nordwestlich entstanden ist und zur Zeit der Kategorie 3 zugeordnet wird. Anfangs waren die Prognosen herb: (hier lokal) 6.5m Schwell und 40-50 Knoten Wind aus Nord. Schnell haben sich die ersten Schiffe aus dem Staub gemacht. Jetzt, ein paar Tage spaeter sieht die Lage relativ ruhig aus. Der Sturm wird wohl westlich der Gesellschaftsinseln nach Sueden ziehen und uns zwar viel Regen und Wind, aber keineswegs in gefaehrlichen Dosen bescheren.

Dennoch habe ich natuerlich Vorkehrungen getroffen: Das grosse Sonnendach ist abgebaut und nur die kleine Plane ueber dem Cockpit bietet etwas Schatten. Der Hauptanker wurde von den Boen der letzten Tage tief im Sand begraben und sitzt bombenfest. Dennoch habe ich 10m zusaetzliche Kette gestreckt, womit wir nun auf 5m Wassertiefe mit 55m Kette ein Verhaeltnis von 11:1 haben. Ein zweiter 20kg-Anker mit 10m Kette und 40m Trosse ist am Bug jederzeit zur Wasserung bereit. Am Heck haben wir einen 20kg CQR-Anker mit 30m Bleileine – besser als nichts. Proviant fuer die naechsten ein bis zwei Wochen ist an Bord, Wasser- und Dieseltank sind voll. Alles gut, Garry kann kommen.

Abgesehen von derartigen Vorkehrungen bin ich zur Zeit dabei, den Besitzwechsel der Suvarov zu Ende zu bringen. Das heisst viel komplizierter Behoerdenkram und viele Emails mit 11h Zeitverschiebung. Es ist definitiv einfacher, solche Sachen vor Ort zu machen. Heh.

Was war noch ? Ah, ja eine lustige Begebenheit mit meiner Bankkarte: meine alte Karte verlor am 31.12.2012 ihre Gueltigkeit. Die neue kam ueber Umwege und mit vielen Wochen Verzoegerung vergangene Woche in Polynesien an. Doch leider ohne Funktion. Tja, die Karte muss an einem Geldautomaten der Berliner Volksbank freigeschalten werden. Hmmm. Ok, Email an die BVB mit dem Ergebnis, dass ich eine neue, freigeschaltete Karte bekomme – irgendwann. So wird das Bargeld langsam aber sicher ziemlich rar an Bord und der Skipper muss sich mit dem Gedanken herumschlagen, ueberfluessige Ausruestungsgegenstaende zu veraeussern.

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Viele neue Fotos

Nachdem wir zur Zeit in Cuxhaven etwas ‘eingeweht’ sind, nuetzen wir die Zeit und das teure WLAN, um mal wieder ein paar Fotos auf unsere Website hochzuladen. Angefangen von der Fahrt durch Berlin zu unserer Abschiedsparty ueber die Ostsee (Ruegen, Flensburg, Laboe) bis zum Nordostseekanal ist dort alles zu finden. Habt Spass beim Durchklicken !

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Amateurfunkpruefung bestanden !

Hat sich also doch gelohnt, dass ich mich die letzte Woche im Schiff verkrochen hab und fleissig jeden Tag fuer die Pruefung gelernt hab. Heute morgen hab ich die Pruefung mit Erfolg bestanden. Somit steht der weltweiten Kommunikation ueber Kurzwelle nun nichts mehr entgegen ! Yippiiee !!!

Das ganze werd’ ich natuerlich heute mit Freunden hier in Berlin begiessen. Wenn du vorbeikommen willst, ruf mich auf meine Handy an, oder suche mich im EKA (Helmholtzplatz) so ab 21h.

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In Berlin: Sonntag bis Dienstag

Heiiii. Nur noch zwei  Tage um fuer die Amateurfunk Lizenz zu lernen. *rrr* Wie soll ich denn das schaffen ?!? Naja. Auf jeden Fall ist die Pruefung am Montag morgen und ich werde also Sonntag Abends in Berlin eintreffen und bis Dienstag Nachmittag bleiben.

Einerlei, wie die Pruefung ausgeht: Ich werde am Montag Nachmittag-Abend einige Biere trinken und wuerde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere mich hierbei begleitet. ;-) Wenn’s Wetter zulaesst, natuerlich im Prater – wo sonst ?!? Bis dann… David

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Der erste Tag unserer Reise

Nach so langer Zeit ist nun endlich der Tag gekommen, an dem wir mit dem Schiff Berlin verlassen und aufbrechen, um die Meere dieser Welt unsicher zu machen. Und besser haette dieser erste Tag nich laufen koennen. Nachdem wir die letzten Tage im voelligen Chaos versanken und ich ehrlich gesagt schon nicht mehr mit einer Abfahrt in den naechsten Tagen gerechnet hatte, sind wir dann doch Gestern so gegen 03h ins Bett, um dann aber heute um 06h schon wieder aufzustehen. Der Weg von Berlin nach Stettin ist weit – und will man es in zwei Tagen schaffen, muss man schon frueh raus.

Wolfgang – unser Retter, ohne dessen Hilfe sich unsere Abreise wohl auf Juli verzoegert haette, begleitet uns bis Stettin. Zu zweit legten wir um 06:35h ab und kurz darauf erscheint auch schon Gui im Niedergang. Die Kinder folgten kurz darauf. Gefruehstueckt wurde unterwegs – irgendwo zwischen Schleuse Spandau und Schleuse Lehnitz. Danach erst mal Stunden durch die Havel-Oder Wasserstrasse dieseln, bis wir das immer wieder beeindruckende Schiffshebewerk in Niederfinow erreichen.

Der Tag bringt strahlenden Sonnenschein und wir muessen bei keiner Schleuse laenger als 20 Minuten warten. Um 19:50 legen wir in der Marina Oderberg an und haben unsere erste Etappe geschafft. Zum Tagesausklang gibt es Argentinisches Steak vom Grill und einen Septima Malbec 2009 ! (Micha: Kommt dir das bekannt vor ? ;-)

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Kurz vor der Abreise

Ok. Wenn alles klappt sind wir also morgen unterwegs Richtung Ostsee.

Ihr koennt es euch vermutlich bereits denken, aber wir hatten die letzten Tage etwas viel zu tun. Ich musste noch ein paar letzte Kleinigkeiten am Schiff reparieren und waehrend ich dies schreibe, ist Gui noch in Berlin und macht ihre letzte Coquito-Kollektion fertig. Aber morgen frueh geht’s los ! – Haltet ein Auge auf der Karte am rechten Rand – ich hab auch unser Positions-reporting repariert. Man kann also auch wieder schoen mitgucken, wie wir unterwegs sind.

Und da ich noch immer keine Bilder von der Party hab, poste ich mal schnell etwas Kinderarbeit von Heute Nachmittag: Bruno und Viola beim Umfuellen der Getreidesaecke in Wasserflaschen. ;-)

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Bilder von der Party

So. Nun sitze ich  also mit Laptop im Cockpit – mitten in Berlin, auf der Spree. Die Sonne scheint mir auf den Ruecken und ich denke zurueck auf den wundervollen vergangenen Abend. So viele Freunde sind gekommen und viele Traenen sind geflossen. Diese Nacht wird uns sicherlich fuer immer in Erinnerung bleiben.

Leider haben wir bei dem ganzen Troubel was vergessen – und zwar haben wir kein einziges Foto geschossen. Also – wenn du vielleicht ein paar nette Fotos vom gestrigen Abend hast waeren wir sehr froh, wenn du uns die schicken koenntest !! Und viiiiiiiieeeeelen Dank, dass ihr alle gekommen seid !!

Und wie geht’s weiter ? Erst mal werden wir am Montag Nachmittag wieder zurueck zum Wannsee fahren. Ich hab doch noch ein paar Reparaturen, die vor der Abfahrt gemacht werden muessen und so werden wir wohl am Donnerstag dann zur Ostsee starten. Yippie !!

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Abschiedsparty 28.05.2011

So – in letzter Minute quasi nun kurz etwas organisatorisches zu unserem offiziellen Abschied:

Wir werden mit der Rancho Relaxo nach Berlin rein fahren und beim Radialsystem in der Holzmarktstrasse 33 am fruehen Nachmittag anlegen.

PARTY ist am Nachmittag – vermutlich so ab 15h im YAAM !! Da aber im Yaam am Abend Konzert ist, werden wir dort nur bis ca. 19h bleiben, danach sind wir im RADIALSYSTEM – so ab ca. 19:30h, das ist nur zwei Minuten vom Yaam entfernt. Dort liegt dann auch unsere Rancho Relaxo und wir werden am Pier bzw. im Cafe nahe der Spree sitzen und viele Biere trinken ! Ich freue mich, wenn ihr alle zahlreich kommt ! Eine genauere Karte gibt’s hier !

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In den letzten Zuegen

Die Wohnung ist leer und gesaeubert und das Auto ist ein letztes mal befuellt mit Sachen, die nun noch in letzter Minute auf’s Schiff kommen. – Wohin ich das alles dort stauen soll, ist mir noch nicht so recht klar. Aber das wird sich auch noch geben.

So sitze ich also nun ein letztes mal hier im Garten, waehrend ich das schreibe. In wenigen Stunden kommt unser Mieter und morgen kommt dann schon der Moebelwagen und unsere Wohnung wird neu befuellt.

Eigentlich sollte ich noch Fotos posten, von den vielen Sachen, die hier so vor sich gingen in den letzten Tagen, aber es gibt wichtigeres – siehe naechstes Posting.

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Fertig zum Einzug, fertig zum Auszug

Die letzten Tage hatte ich nicht viel Zeit, hier neues zu posten. Arbeit bis spaet am Abend. Aber nun ist die Rancho Relaxo bereit fuer den Einzug. Toilette und Wasserinstallation funktionieren, die Elektrik auch und alles ist halbwegs aufgeraeumt und verstaut. Nun kann ich die Kisten mit Proviant, Kuechenkram, Spiel- und Bastelsachen und Klamotten bringen. Und so viele Buecher – wo die bloss alle verstauen ?!? Dabei haben wir uns doch schon so sehr eingeschraenkt.

Heute wird die Wohnung leergeraeumt ! Alles was nicht auf’s Schiff oder nach Oesterreich kommt, wandert raus fuer den Gartenverkauf. Und heute schlafen wir dann noch ein letztes mal in der eigenen Wohnung – ohne Betten, mit Matratzen am Boden. ;-)

Ich werde morgen auf die Rancho Relaxo ziehen, Gui und die Kinder folgen vermutlich am Mittwoch. Ein paar letzte Tage bei unseren lieben Nachbarn. – Das ist auch praktischer fuer die Kinder, die sich ja auch quasi taeglich von Freunden verabschieden und ja diese Woche noch zur Kita gehen.

Ah – und weil alle fragen: Ja, die Abschiedsparty wird am 28.5.2011 sein – ob’s nun im Yaam was wird, wissen wir noch nicht, gehen aber davon aus. Wir haben einfach gerade keine Zeit, uns darum zu kuemmern. Aber das wird schon werden – ist halt Partyplanung ‘LocLocos-Style’.

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